Automobil & Mobilität

Zielkostenableitung für eine in der Entwicklung befindliche Pkw-Baureihe

Herausforderungen

Systematische Reduzierung der Fertigungsmaterialkosten zur Erreichung des nach aktuellem Kalkulationsstand überschrittenen Top-down-Kostenziels noch vor Erstellung des Lastenhefts

Lösungsansatz

Bottom-up-Zielkostenableitung und Kundennutzenbewertung für Fertigungsmaterial-Einzelumfänge:

  • Festlegung der Prämissen (z.B. KVP-Planrate) und Formate
  • Ableitung der Zielkosten auf Basis der Beschlußstände bezüglich der Spezifikationen für die Zukaufteile
  • Einschätzung der Kundennutzenbeiträge und erforderlichen Budgets zur Erreichung der angestrebten Produktausprägungen
  • Vorstellung und Freigabe in Zielkosten-Reviews sowie Dokumentation der Zielkosten für die einzelnen Fertigungsmaterialumfänge

Abgleich der Bottom-up- mit den Top-down-Zielkosten des zuzukaufenden Fertigungsmaterials auf Gesamtfahrzeugebene (‚Matching‘):

  • Aggregation der Zielkosten auf Gesamtfahrzeugebene
  • Durchführung des Bottom-up- vs. Top-Down-Zielkostenabgleichs
  • Verabschiedung Zielkostengerüst

Definition konkreter Zielkostenerreichungspfade für die einzelnen Fertigungsmaterialumfänge:

  • Aufteilung der Abweichungen zwischen Ist-Erwartung und Zielkosten auf Stellhebel
  • Ermittlung von Chancen und Risiken hinsichtlich Zielkostenerreichung
  • Erstellung eines Maßnahmenplans zur Zielkostenerreichung
Ergebnisse

Anspruchsvolle Zielkosten auf Einzelebene der Fertigungsmaterialumfänge standardisiert abgeleitet und dokumentiert

 

Kundennutzenbeitrag im Hinblick auf die Zielpositionierung des Fahrzeugs für die Einzelumfänge des Fertigungsmaterials bewertet und berücksichtigt

 

Zielkostenlücke komplett geschlossen und Zielkostengerüst auf den Ebenen Einzelumfänge sowie Gesamtfahrzeug abgestimmt

 

Arbeitsplan mit konkreten Maßnahmen zur Zielkostenerreichung für priorisierte Fertigungsmaterialumfänge erstellt